Longlist für den Franz-Hessel-Preis 

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Am 5.4. wurde die Longlist des mit 10.000 € dotierten Preises für 2019 bekanntgegeben

Folgende Autor*innen wurden ausgewählt:

Aus Deutschland:

  • Lucy Fricke, Töchter (Rowohlt Verlag)
  • Lisa Kreißler, Das vergessene Fest (Hanser Berlin)
  • Eckhart Nickel, Hysteria (Piper Verlag)
  • Susanne Röckel, Der Vogelgott (Jung und Jung Verlag)
  • Julia Schoch, Schöne Seelen und Komplizen (Piper Verlag)
  • Anke Stelling, Schäfchen im Trockenen (Verbrecher Verlag)

 Aus Frankreich:

  • Anne-Marie Garat, Le grand Nord-Ouest (Actes-Sud)
  • Mohamed Mbougar Sarr, De purs hommes (Philippe Rey)
  • Fanny Taillandier, Par les écrans du monde (Seuil)
  • Philippe Vasset, La vie en l’air (Fayard)

2018 ging der Preis an die deutsche Autorin Fatma Aydemir (Ellbogen, Hanser Verlag) und den französischen Autor Michel Jullien (Denise au Ventoux, Verdier). In diesem Jahr wird der Preis am 7.6. verliehen.

Die Stiftung Genshagen informiert auf ihrer Website wie folgt:

Der deutsch-französische Franz-Hessel-Preis für zeitgenössische Literatur wird seit 2010 an einen deutsch- und einen französischsprachigen Autor oder eine Autorin verliehen. Sein Ziel ist die Vertiefung des literarischen Dialogs zwischen Deutschland und Frankreich und die Förderung zeitgenössischer Autorinnen und Autoren, die im Nachbarland noch nicht bekannt und in der Regel auch noch nicht übersetzt sind. Der Franz-Hessel-Preis wird gemeinsam von dem Literaturhaus Villa Gillet (Lyon) und der Stiftung Genshagen vergeben. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und das Ministère de la Culture finanzieren den Preis und er wird von den Kulturministerinnen und Kulturministern beider Länder alternierend in Deutschland und Frankreich verliehen. Namensgeber ist der Schriftsteller und Übersetzer Franz Hessel (1880 -1941), der mit seinem Leben und Werk (Pariser Romanze, Spazieren in Berlin) ein Mittler zwischen beiden Ländern und Kulturen war.

Der Preis ist mit 10.000 € dotiert und soll dazu beitragen, dass die ausgezeichneten Werke ins Deutsche beziehungsweise Französische übersetzt werden. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden zudem im Folgejahr zu einer Schriftstellerresidenz ins Schloss Genshagen eingeladen.

Die Auswahl trifft eine unabhängige deutsch-französische Jury. 

Französische Jury: Nils C. Ahl (Journalist und Literaturkritiker), Francesca Isidori (Journalistin und Literaturkritikerin), Christine de Mazières(französischer Rechnungshof, ehem. Generalbevollmächtigte des französischen Verlegerverbandes), Augustin Trapenard (Journalist und Literaturkritiker) und Guy Walter (Direktor der Villa Gillet und der Subsistances)

Deutsche Jury: Thorsten Dönges (Literarisches Colloquium Berlin), Hans-Peter Kunisch (Journalist und Autor), Petra Metz (Literaturkritikerin) und Ulrike Vedder (Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin)

 

Mehr Informationen finden Sie auf der Website der Stiftung Genshagen sowie auf buchmarkt.de.


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