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MEIN UNGLÜCK BEGINNT DAMIT, DASS DER STROMKREIS ALS RECHTECK ABGEBILDET WIRD. Szenische Lesung mit Saša Stanišić 

© Magnus Terhorst© Magnus Terhorst

Donnerstag, 27.8., 19 Uhr

Aula im Universitätshauptgebäude

Ludwigstr. 23

35390 Gießen

 

 

Eintritt: 12 € | erm. & LZG-Mitglieder 6 €

 

Hilft ja nix: Wir müssen den Härten und dem Leid der Welt ja etwas entgegensetzen. Jeder kann Verantwortung übernehmen und etwas gegen Krieg, Armut und Faschismus tun. Und obwohl auf Literatur heute niemand mehr etwas setze, wählt Saša Stanišić genau dieses Mittel. Sprache funktioniert in seinen Reden als Werkzeug, Arbeitsraum, Produkt – und vor allem als Spielfeld. Erinnerungen an Višegrad, Erfahrungen von Migration und das Aufwachsen zwischen Sprachen. Mal amüsant, mal nachdenklich, oft überraschend. Sein neues Buch ist unterhaltsam und nachdenklich zugleich. Sei es ein Hund im Wind oder ein Redner im Pullunder – mit schrägen Bildern und klugen Beobachtungen formuliert Saša Stanišić ein klares Plädoyer für ein Miteinander und das Hinterfragen festgefahrener Strukturen. »Sicher das berührendste, komischste, traurigste, klügste Buch, das ich in den letzten zwölf Monaten gelesen habe.« (Christine Westermann)

Saša Stanišić (*1978 in Višegrad) lebt seit 1992 in Deutschland. Seine Werke wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt und viele Male ausgezeichnet. Saša Stanišić lebt und arbeitet in Hamburg. Er ist dort Fußballtrainer einer F-Jugend.

Eine Veranstaltung im Rahmen des »Kultursommers Mittelhessen« in Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen


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