LZG-Geburtstagsfeier mit Jochen Schmidt. Zum 10. LZG-Geburtstag liest Jochen Schmidt aus ein Auftrag für Otto Kwant 

LZG-Vorsitzender Sascha Feuchert und Jochen SchmidtLZG-Vorsitzender Sascha Feuchert und Jochen Schmidt

Dienstag, 17.12.19  19 Uhr

KiZ (Kongresshalle)
Südanlage 3a
35390 Gießen

 
Eintritt: 12 € | erm. 10 € | 8 € für LZG-Mitglieder

VVK: Tourist-Info Gießen
Für LZG-Mitglieder über das LZG-Büro

Moderation: Sascha Feuchert (LZG)

 

LZG-Geburtstagsfeier mit Jochen Schmidt. Zum 10. Geburtstag liest Jochen Schmidt aus Ein Auftrag für Otto Kwant

Zum Abschluss des diesjährigen LZG-Jubiläums fanden sich am Dienstag, den 17.12., Freunde und Mitglieder des Literarischen Zentrums im KiZ für die LZG-Geburtstagsfeier und die Lesung mit Jochen Schmidt zusammen. Nach einem Sektempfang am Eingang suchten sich die zahlreichen Besucher einen Platz und wurden kurz darauf vom LZG-Vorsitzenden Sascha Feuchert herzlich zur Feier des zehnjährigen Gründungsjubiläums begrüßt. Er fasste die 10 Jahre des LZG knapp zusammen: ganze 377 Veranstaltungen und mehr als 26.000 Besucher. Nach einem Dank an alle Unterstützer*innen, Mitarbeiter*innen und vor allem an die (auch ehemaligen) Geschäftsführer*innen des Literarischen Zentrums gab Feuchert das Wort weiter an Frau Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz. Diese dankte dem LZG nach einem weiteren kurzen Rückblick für die gute Zusammenarbeit und den Erhalt des kulturellen Lebens in Gießen.

Nachdem ein wenig in schönen Erinnerungen an die letzten 10 Jahre des LZGs geschwelgt wurde, stellte Feuchert den Autor, Jochen Schmidt, vor. Dieser war 2010 der erste Gast des Literarischen Zentrums. Dieses Mal las er aus seinem Roman Ein Auftrag für Otto Kwant, in dem der gleichnamige Protagonist Otto in Urfustan das Gebäude der Deutschen Botschaft und später sogar den Palast der Demokratie erbauen soll. Auf seiner Reise lernt er die vielen merkwürdigen Bräuche und Regeln des zentralasiatischen Staates kennen und macht die ein oder andere bizarre Begegnung. Er landet im Gefängnis, flüchtet, kapert einen deutschen Reisebus und erlebt viele weitere Abenteuer auf seiner Flucht aus Urfustan. Jochen Schmidt gelingt es in diesem Roman, seine Leser*innen mit Irrsinn und viel Witz in den Bann zu ziehen. Bewiesen hat er das auch während der Lesung, als das Publikum bei einigen Passagen laut loslachte und gar nicht mehr damit aufhören konnte. Doch nicht nur unterhaltsam solle sein Roman, der die demokratischen Werte hinterfragt, sein; er solle auch zum Nachdenken anregen. Nachdem Schmidt daraufhin ein unveröffentlichtes Werk, in dem er seine schlimmste Lesung schildern sollte, und eine Passage aus »Der Wächter von Pankow« gelesen hatte, verabschiedete er die Gäste in den Abend und begann, seine Werke zu signieren.

Nach der Lesung konnten die Gäste erneut in Erinnerungen schwelgen und sich die letzten 10 Jahre des LZG auf Leinwänden ansehen. Es fanden sich Themen wie »10 Jahre: Team«, »10 Jahre: Veranstaltungen«, »10 Jahre: Denkwürdiges«, »10 Jahre: Hinter den Kulissen« und »10 Jahre: Wissens(un)wertes«, aber auch jedes einzelne Programmheft konnte bestaunt und Glückwünsche für die Zukunft des LZG konnten hinterlassen werden. Bei einem leckeren Buffet und etwas Wein ließen die Besucher den gelungenen Abend dann gemütlich ausklingen.

 

(Johanna Becker)


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