Eine Formalie in Kiew. Dmitrij Kapitelman liest aus seinem neuen Roman 

Tessa Schäfer und Dmitrij KapitelmanTessa Schäfer und Dmitrij Kapitelman

Donnerstag, 13.1., 19:30 Uhr
KiZ (Kongresshalle)
Südanlage 3a
35390 Gießen

 

GAZ |GA | Landbote | Gästebuch

Eintritt: 8 € Ç€ erm. 6 € Ç€ LZG-Mitglieder 4 €
 

Moderation: Tessa Schäfer (LZG)
 

Dima lebt bereits seit 25 Jahren in Deutschland und kann mittlerweile besser sächseln als die Beamtin, bei der er die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt. Aber der Bürokratie ist keine Formalie zu klein, wenn es um Einwanderer wie ihn geht: Frau Kunze verlangt eine Apostille aus Kiew, die auch nur dort zu bekommen ist. So reist Dima in seine Geburtsstadt, mit der ihn nichts mehr verbindet außer Kindheitserinnerungen an seine liebenden, unfehlbaren Eltern.
Dmitrij Kapitelmans autobiographisch gepräger Roman ist die Geschichte einer Familie, die einst voller Hoffnung in die Fremde zog, um ein neues Leben zu beginnen, und am Ende ohne jede Heimat dasteht  ̶  erzählt mit dem bittersüßen Humor eines Sohnes, der stoisch versucht, Deutscher zu werden. »Erst durch dieses Buch ist das Verstehen der Migration, des Nicht-Dazugehörens und des Dazwischen möglich« (Olga Grjasnowa).

 

Dmitrij Kapitelman (*1986 in Kiew) kam im Alter von acht Jahren als »Kontingentflüchtling« mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Leipzig, absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München und arbeitet heute als freier Journalist. 2016 erschien sein Debütroman Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters, für den er mit dem Klaus-Michael-Kühne-Preis ausgezeichnet wurde.


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