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ENTZUG. Christoph Peters liest aus seinem autobiographischen Roman 

© Peter von Felbert© Peter von Felbert

Dienstag, 2.6., 19 Uhr

Hermann-Levi-Saal (Konzertsaal im Rathaus)

Berliner Platz 1

35390 Gießen

 

 

Eintritt: 8 € | erm. 6 € | LZG-Mitglieder 4 €

 

Moderation: Sascha Feuchert (LZG)

 

 

Der Weg zurück in die Nüchternheit ist weit. Entzug erzählt vom unscheinbaren Beginn der Alkoholabhängigkeit eines Schriftstellers und seinem Versuch, ihr zu entkommen. Am Anfang: Ein Montagnachmittag und eine Wodkaflasche auf dem Tisch einer dreiköpfigen Familie – hat der Erzähler sie absichtlich dort platziert oder sie schlicht vergessen? Erst trinkt der Schriftsteller zum Schreiben, Denken und Fühlen. Bald trinkt er nur noch, um zu trinken. Schließlich steht er vor der Frage: Trinken und sterben oder aufhören und leben? Er lässt sich in eine Klinik einweisen. Schonungslos ehrlich schildert Entzug die Logik der Abhängigkeit, den Betrug an Familie, Freund*innen und an sich selbst. Zugleich erzählt er von Hoffnung und dem Weg zurück in ein nüchternes, lebenswertes Leben.

Christoph Peters (*1966 in Kalkar) studierte Malerei in Karlsruhe. Sein Debütroman Stadt. Land. Fluss. wurde mit dem Aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet. Es folgten zahlreiche Romane und Erzählbände sowie einige literarische Auszeichnungen, u.a. der Schubart- Literaturpreis 2025. Zuletzt erschien Innerstädtischer Tod, der letzte Teil einer an Wolfgang Koeppen angelehnten Trilogie. Heute lebt Peters mit seiner Frau und der gemeinsamen Tochter in Berlin.

In Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Gießen

 


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