Die Forelle. Leander Fischers preisgekrönter Debütroman beim "Club der jungen Dichter"  

Dienstag, 30.3., 19:30 Uhr (digital über Webex)

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Zugang: kostenfrei

Moderation: Janine Clemens (LZG)

 

Ursprünglich bereits im Dezember 2020 eingeladen, ist Leander Fischer nun im Rahmen eines Nachholtermins erneut zu Gast beim LZG.

Siegi hat es in ein oberösterreichisches Provinzkaff verschlagen, wo er als Musikschullehrer arbeitet. Seine eigentliche Leidenschaft gilt aber einer anderen Kunst, nämlich der, einen perfekten Köder herzustellen. Er lässt sich in die Geheimnisse des Fliegenfischens einweihen, wobei er zunächst lernen muss, Fliegen zu binden, die den Fischen als echte Lebewesen erscheinen. Nicht nur in der Dorfwelt sind Siegi und seine Freunde Außenseiter, auch der örtliche Fliegenfischerverein beobachtet ihr Treiben mit feindlicher Gesinnung. In seinem sprachgewaltigen Roman entspinnt Fischer eine Welt, in der Themen wie Kunst und Nachahmung, Natur und Umwelt, Gesellschaft und Politik Österreichs in den 1980er Jahren, aber auch die bis heute nachwirkende NS-Vergangenheit eine Rolle spielen.

Leander Fischer (*1992 in Vöcklabruck/Österreich) absolvierte ein Studium des Kreativen Schreibens und des Kulturjournalismus in Hildesheim. 2019 nahm er am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb teil und wurde dort mit dem Deutschlandfunk-Preis ausgezeichnet. Für Die Forelle erhielt er den Debütpreis des Österreichischen Buchpreises 2020.

In Kooperation mit Zellkultur – Büro für angewandte Kultur und Bildung.


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