Ein Bauer als Raubritter: Meier Helmbrecht. Weihnachtsinszenierung der Germanistik-Theatergruppe 

Germanistik-Theatergruppe © Cora DietlGermanistik-Theatergruppe © Cora Dietl

Montag, 9.12.19 – 18 Uhr

Pankratiuskapelle
Georg-Schlosser-Straße 7
35390 Gießen

DIE VERANSTALTUNG ENTFÄLLT

 

Eintritt frei

In Kooperation mit dem Institut für Germanistik.

In der diesjährigen Weihnachtsinszenierung bringt die Germanistik-Theatergruppe die Versnovelle Meier Helmbrecht von Wernher dem Gärtner auf die Bühne. Das Stück handelt von einem jungen Meier, der durch glückliche Fügungen zu einer prächtig bestickten Haube gekommen ist, auf der Szenen des ritterlichen Lebens abgebildet sind, und daraufhin nach einem Leben als Ritter trachtet. Im Zwist mit seinen Eltern verlässt er diese und schließt sich einer Gruppe von Raubrittern an, was letzten Endes zu seinem Untergang führt. Zwischendurch kehrt er mehrfach zu seiner Familie zurück, will aber nicht jedes Mal erkannt werden und verstellt sich, indem er niederdeutsche und andere fremde Sprachbrocken in seine Rede einstreut. Der mittelalterliche Text spielt dabei mit der Frage, wie sehr die Sprache für das Erkennen von Personen, zugleich aber auch für das Funktionieren von Kommunikation verantwortlich ist.

 

Bereits seit der Gründung des LZG darf sich unser Publikum an den spannenden Inszenierungen der Germanistik-Theatergruppe unter der Leitung von Cora Dietl erfreuen. Zwei Mal im Jahr werden Stücke aus dem Mittelalter oder der Frühen Neuzeit, meist in leicht gekürzter Fassung, von den Studierenden zum Besten gegeben.


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